Sonntag, 12. März 2017

Juhu, der Frühling ist da :)

Das Wochenende war großartig. Das Wetter war so genial, da habe ich mal wieder ganz viel Zeit draußen verbracht. Das habe ich ja schon lange nicht mehr. Gestern und heute bin ich wie ein junges Reh durch den Garten gesprungen und habe Insekten gejagt. Aber auch das Bad in der Sonne habe ich sehr genossen. Weniger genussvoll waren die regelmäßigen Mollybesuche. Molly hat auch Frühlingsgefühle und wollte mir doch tatsächlich meinen Katzengamander streitig machen. Dann hat sie mich durch den ganzen Garten gejagt ehe ich mich schnell unter der Terrasse oder im Keller in Sicherheit bringen konnte.
Aber ich habe auch den Nachbarn und meinen Dosis bei der Gartenarbeit zugesehen. Vielleicht scheuchen sie für mich ja Mäuschen auf... Leider muss ich auf den ersten Jagderfolg in diesem Jahr noch warten.

Heute Nachmittag hatten die Nachbarn dann mal wieder Besuch von Mona, einer Labihündin. Sie kennt Katzen und ist sehr sozial, sagen ihre Dosis und auch meine. Dennoch traute ich ihr nicht. Ich war aber sehr daran interessiert, was sie macht. Mutig war ich aber auch. Mona schmiss mir immer ihren Ball durch den Jägerzaun und forderte mich zum gemeinsamen Spiel auf. Ich habe dann meinen ganzen Mut zusammen genommen und habe mich an den Zaun getraut. 30 Zentimeter trennten mich und Mona. Schwanzwedelnd stand sie mir gegenüber. Ich habe mich so groß gemacht wie ich nur konnte: Fell aufstellen, Bürste aufrichten, Buckel,... und bin dann sehr nah ran. Boah, war ich mutig. Die Menschen stand drum herum und mussten lachen, weil ich mich so angestellt habe.
Dann nahm ein Mensch den Ball und schmiss ihn für Mona. Die startete sofort, gab Pfotengas und brachte mir wieder das Bällchen.
Nach einiger Zeit entspannte ich mich und sah nicht mehr so aus, als ob ich in die Steckdose gepackt hätte. Obwohl Mona so viel größer war als ich, habe ich gemerkt, dass sie nichts böses will, auch wenn sie ab und zu gebellt hat.

Nach so vielen Erlebnissen gestern und heute kann ich besonders gut schlafen. Das werde ich jetzt auch tun.

Eine gute Nacht wünscht euch das Lotta-Tier :)

Dienstag, 28. Februar 2017

Babyfotos

Heute habe ich Frauchen geholfen, ihr Handy mal aufzuräumen. Dabei haben wir diese netten Bilder von mir gefunden.
Bald schon werde ich 3 Jahre alt. Wie die Zeit doch vergeht :) War ich nicht eine Zuckerschnute?

Donnerstag, 23. Februar 2017

Wieverfastelovend

Als richtige Katzendame ist man heute jeck! 
Da aber das Wetter so ganz und gar nicht mitspielt, bin ich heute im Haus ganz jeck und feier meinen eigenen Karneval. Soll Sturmtief Thomas doch draußen wüten wie es will. Ich lasse mir meinen Quatsch nicht nehmen und ärgere stattdessen meine Dosis reichlich. Dazu sind die schließlich da, wenn mir langweilig ist. Denn bei dem Wetter jagt man keine Katze vor die Tür. Da wird das Fell ganz strubbelig und die Pfoten werden matschig. Habe doch so schon genug zu tun mit meiner Fellpflege.

Frauchen sittet gerade zwei Katzen, deren Dosis in den Urlaub gefahren sind. Die zwei Damen sind ziemlich wählerisch beim Fressen und haben in den ersten Tagen gar nicht fressen wollen. Bei der einen waren die kleineren Mahlzeiten auch nicht tragisch, Frau trägt eine zu große Konfektionsgröße. Die andere dagegen ist schon sehr dünn. Obwohl es Schwestern sind, sind die beiden von der Körperfülle total unterschiedlich. Dennoch lieben sie sich sehr, auch wenn sie sich auch gerne immer wieder ärgern. 
Frauchen hat die beiden dann aber doch zum Fressen bekommen. Mit Speck fängt man Mäuse und mit Thunfisch Katzen.

Das jecke Tier geht nun aber ab ins Körbchen äh natürlich Bett!
Es grüßt euch das Lotta-Tier!

Freitag, 17. Februar 2017

Abendliche Routine

Ja, die habe ich. Jeden Abend um 22.30h drehe ich so richtig auf, springe durch die Bude wie eine verrückt gewordene Katze und möchte spielen, jagen, ärgern. Das dauert dann eine halbe Stunde. Danach setze ich mich immer demonstrativ aufs Sofa und warte darauf, dass Frauchen endlich ins Bett geht. Aber warum soll Frauchen ins Bett? Ganz einfach, dann kann ich auch schlafen gehen. Das Schlafzimmer ist am Tag immer zu, wenn Frauchen arbeiten ist... So komme ich da nicht rein. Wenn Frauchen ins Bad geht, springe ich schnell auf den großen Kratzbaum und warte und warte und warte. An Schlafen ist da noch nicht zu denken. Denn ich habe ja noch was vor. Sobald Frauchen im Bett liegt, springe ich auch ins Bett. Dort habe ich eine Decke, die ich auch zu 50% nutze. Bei den anderen 50% liege ich auf Frauchens Decke, was aber nicht so gewünscht wird, da Frauchen sich dann nicht im Bett bewegen kann. Denn ich hasse es, wenn ich in meinem Schlaf gestört werde. Dann beschwere ich mich auf Katzenart.
Wenn ich also mein Ziel erreicht habe, wird sich erstmal mindestens 20 Minuten schön gemacht. Fellpflege, Pfotenpflege und Krallenpflege stehen an, bevor es noch der Dosine an den Kragen geht und ihre Hände herhalten müssen.
Wenn ich dann endlich soweit bin, schlafe ich bis zum anderen Morgen durch ohne groß Theater zu machen. Dann stehe ich in der Regel zwischen 5 und 6h auf ohne Frauchen zu wecken und verlasse das Schlafzimmer, fresse eine Runde, gehe für 30 Minuten die Pfoten vertreten und kehre dann ins Schlafzimmer zurück. Dann schlafe ich aber auf dem Kratzbaum weiter und warte darauf, dass Frauchen aufsteht. Aber ich bleibe dann liegen und schlafe tief und fest.

Meine Dosis finden es total interessant, dass ich nur abends ins Bett gekrochen komme. Am Tag ist das Bett total uninteressant. Ich bin ja auch keine Kuschelkatze, lege mich nicht auf den Schoß von Menschen und ich lasse mich nur begrenzt streicheln/flauschen lasse ich auch nur begrenzt zu.
Auf dem Sofa dürfen sich meine Dosis zu mir setzen. Wenn sie mir aber zu nah kommen, dann gehe ich lieber. Deswegen wundern sich meine Dosis, dass ich nachts die Nähe so zulasse.
Wenn ich nicht bei Frauchen im Bett schlafe, dann schlafe ich mit gleicher Routine bei Herrchen im Bett.

Dienstag, 14. Februar 2017

Neue Näpfe...

...braucht die Lotta!
Das müssen sich wohl meine Dosis gedacht haben. Heute habe ich ganz tolle Keramiknäpfe von Mein Keramik-Traum bekommen. Die beiden Näpfe passen auch in meinen Surefeed-Apparat.
Keramiknäpfe werden genommen, um Kinnakne zu vermeiden.
Direkt nach dem Auspacken habe ich mir die Näpfe genau angesehen und habe mich doch tatsächlich in den Bildern, die auf den Boden der Näpfe gemalt wurden, wiedererkannt.
Frauchen hat heute ein Paket bekommen, das für die Wellensittiche auf der Arbeit gedacht ist. Aber den Inhalt nehme ich auch. Man kann dran knabbern und mit spielen - herrlich!
Aber das ist nicht das einzige, das ich bekommen habe. Ich habe nämlich jetzt auch meine eigenen Facebookseite. Ja, richtig gelesen. Dort werden u.a. auf meine Tagebucheinträge verwiesen.
Hier findet ihr mich: Samtpfote Lotta - Tagebuch einer Katze
Jetzt werde ich richtig berühmt. Meine Dosis meinen, das mir mein Scheinruhm jetzt schon zu Kopfe steigt, da ich die letzten Tage immer so verrückt durch die Wohnung springe. Dabei sind das doch nur die Frühlingsgefühle, die in mir erwachen. So langsam bekomme ich nämlich wieder Hummeln im Hintern.

Deswegen gehe ich jetzt auch noch eine Runde raus und jage durch die Gärten :)
Eine gute Nacht wünscht das Lotta-Tier

Sonntag, 5. Februar 2017

Es hat sich nichts geändert...

Heute war es hier sehr schön. Also gab es keinen Grund, im Haus zu bleiben und sich zu langweilen. So bin ich nach dem Frühstück raus und wollte mal wieder den Garten unsicher machen.
Das hat sich wohl auch eine gewisse Nachbarskatze gedacht.
Wer dachte, dass sich unsere Rivalität über den Winter legt, der hat sich mächtig vertan. Heute haben Molly und ich wieder ordentlich gekämpft. Meine Dosis meinten sogar, schlimmer als im letzten Jahr. Dies könne daran liegen, dass wir uns so lange nicht begegnet sind. 
Also haben wir uns gegenseitig durch die Gärten gejagt und uns gegenseitig aufgelauert. Irgendwann war ich etwas unvorsichtig, so dass Molly mir den Weg abschneiden konnte. Die einzige Fluchtmöglichkeit war dann die Kellertreppe runter ab durch die Katzenklappe... Katzenklappe... KATZENKLAPPE, WARUM ÖFFNEST DU MIR NICHT? 
Und so haben wir uns vor der Kellertür richtig geprügelt. Ich wollte doch eigentlich rein, aber warum öffnete die Klappe nicht? Zum Glück haben meine Dosis mitbekommen, dass wir uns zoffen. Sie haben mich errettet. Das Problem war, die Batterien der Klappe waren leer. Die Dosis konnten aber schnell Abhilfe schaffen. 
Zum Glück bin ich weitestgehend unverletzt geblieben. Es flog viel Fell, aber es floß kein Blut.
Nun schaue ich lieber Frauchen zu, wie sie für die Panzerträger Pflanzen aussät und vorziehen wird. Dafür hat sie so komische Kästen auf der Fensterbank stehen. Die Teile versperren mir die Sicht auf die Straße und belegen meine Plätze - geht gar nicht. Frauchen hat mir aber versprochen, dass ich einen Fensterbankplatz bekomme. Ich müsse mich aber noch etwas gedulden...

So, das Lotta-Tier muss jetzt erstmal gucken, was Frauchen da im roten Eimer hat.
Euch eine gute Nacht!

Sonntag, 22. Januar 2017

Wintersonne

Am Wochenende war Frauchen wieder bei den beiden Jungspunden. Bei der Oma liegt mächtig Schnee, da haben Tiffy und das Katerchen sehr viel Spaß. Sie tollen im Schnee umeinander und jagen sich gegenseitig. Dabei erschrecken sie immer wieder, wenn sie im Schnee tiefer einsacken als gedacht.

Letzte Woche haben die beiden auch eine tolle Hütte bekommen, damit sie sich bei den lausigen Temperaturen aufwärmen können.

Heute durfte Frauchen Tiffy das erste Mal ganz vorsichtig streicheln, aber bloß nicht zu viel. Tiffy ist noch voller Angst und beäugt jede Bewegung von Frauchen sehr skeptisch. Tiffy muss erst noch lernen, dass sie Frauchen vertrauen kann. Der Oma vertraut sie schon und lässt sich von ihr streicheln.
Das Katerchen ist ein ganz keker Bursche geworden. Er konnte von den Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen und hat sich vor Frauchen Füße geworfen oder sie durch leises Miauen aufgefordert. Dann hat er scheinen Schnurrmotor angeworfen und nach Herzenslust geschnurrt. Er ist richtig zutraulich geworfen und genießt sichtlich den Kontakt zum Menschen. Seine Schwester hat währenddessen aus sicherer Entfernung das ganze Schauspiel beobachtet.
Frauchen hat beobachtet, dass sie sich viel von ihrem Bruder abschaut. So überwindet sie nun den Hühnerstall genauso wie ihr Bruder mit drei Sprüngen, um an ihre Schlafstätte zu gelangen.
Während ihr Bruder auch ohne Furcht auf die Hühner zu geht, traut sie dem ganzen Braten noch nicht und versucht dem Federvieh aus dem Weg zu gehen. Die Hühner und der Hahn kennen Katzen und lassen sie auch in Frieden. Tiffy ist nun mal ein sehr vorsichtiges Kätzchen, das in aller Ruhe die Welt kennenlernen möchte.

Heute Nachmittag haben die beiden ein Sonnenbad genommen...